750 Jahre Breitenfeld / 2008

Chronik
Gruppenbild zur 750 Jahrfeier 2008

 

Die erste urkundliche Erwähnung Breitenfelds erfolgte 1258 als Bredeult, in einem von Markgraf Johann I. von Brandenburg zwischen den Herzögen von Sachsen und Braunschweig vermittelten Vergleich.

1430 gehörte Birdenfeld zum Lehen derer von Platen, welche jedoch die Hälfte des Ortes (Breddenfelde) 1434 an die von der Schulenburg verkauften. Die andere Hälfte gehörte zu Braunschweig-Lüneburg und kam 1819 wieder zu Preußen.

In den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts starben viele zu den deutschen Streitkräften gehörende Bürger Breitenfelds. An die 17 Toten und 4 Vermissten des Ersten Weltkrieges und die 22 Toten des Zweiten Weltkrieges. Am 13. April 1945 zog ein Todesmarsch durch den Ort. Einige Gefangene konnten in die nahen Hellberge fliehen, worauf einige Männer des Dorfes bewaffnet nach ihnen suchen mussten. Mehrere Gedenksteine entlang des Weges erinnern an den Todesmarsch. Der Marsch endete in Gardelegen an der Isenschnibber Feldscheune. Dort wurden mehr als 1000 Menschen ermordet.

Seit 1990 fanden umfangreiche Arbeiten insbesondere an Straßen und Gehwegen statt. Der Dorfteich und dessen Umgebung wurden 2009 neu gestaltet. Das Jahr 2008 stand ganz im Zeichen der 750-Jahrfeier der ersten urkundlichen Erwähnung. Bei einem Fest mit Feuerwerk am 28. Februar 2008 wurde auch eine neue Fahne mit Gemeindewappen eingeweiht. Die Gemeinde ließ im Jahre 2008 erstmals eine umfangreiche Chronik durch die Historikerin Corie Leitz (Gladigau) erarbeiten.

Sie wollen mehr über Breitenfeld erfahren?
Wir senden Ihnen gerne ein Exemplar unserer Chronik zu.
Ihr
Bernd Wießel
Ortsbürgermeister